Herausforderungen Gemeinsam Lösen | Ev. Kirchengemeinde Opladen

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Die Gemeinde ist im steten Wandel. Aktuell stellen wir uns der Herausforderung, die Zukunft der Gemeinde sicherzustellen. Deshalb steht dieser Umstrukturierungsprozess unter dem Thema:

"Zukunft der Gemeinde erhalten - Herausforderungen gemeinsam lösen". 

Transparenz und Nachvollziehbarkeit ist in solch einem komplexen Verfahren von Nöten, damit sich Gemeindeglieder und Beteiligte schnell und einfach informieren können. Dafür dient diese Seite, die den gesamten Prozess begleitet, Erarbeitetes festhält sowie zukünftige Termine ankündigt. 

Wer an einem offenen Workshop teilnehmen möchte: Bitte im Gemeindebüro anmelden.  

Die nächsten Workshops in der Übersicht: 


 

Seit Herbst 2019 findet in der Ev. Kirchengemeinde Opladen ein Beteiligungsprozess für Gemeindeglieder und Interessierte statt. Hier finden Sie eine Zusammenfassung  über die bisher stattgefundenen Termine:

 

 

 

 


 

 

Dokumentation 

17. Februar 2020:

Artikel in der Lokalen Information über den neuen Weg der Gemeinde: 

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/lokale-informationen/opladen/evangelische-kirchengemeinde-opladen-konzentration-auf-einen-standort-36252930


8. Februar 2020: 

Zum neuen Weg der Gemeinde: 

Rheinische Posthttps://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/evangelische-gemeinde-in-leverkusen-schliesst-kirchen_aid-48805681 


Foto: Uwe Miserius / Rheinische Post Leverkusen

 

Die Auflösung der Gemeindezentren Friesenweg und Humboldtstraße vor gut zehn Jahren war nur ein Anfang. Seit etwa einer Woche steht fest: auch die Quettinger und Lützenkirchener Kirchen müssen veräußert werden, damit die evangelische Kirchengemeinde Opladen – mit fast 9000 Christen eine der größten im Kirchenkreis Leverkusen  –  überleben kann.

Letztlich sicher ist das schon seit 2018, als der Plan, das Gotteshaus in Quettingen aus dem Baujahr 1964 für 400.000 Euro zu sanieren, aus Kostengründen verworfen wurde. Bereits sieben Jahre zuvor war die 1972 errichtete Kirche in Lützenkirchen zum gleichen Preis umfangreich renoviert worden – überflüssig aus heutiger Sicht, räumten Pfarrer Martin Weidner und sein Amtskollege Stephan Noesser beim Pressegespräch ein. Seit letztem Jahr steht nun fest, dass sich die Gemeinde nur noch ein Zentrum leisten kann. Welcher der drei Standorte in Frage komme, blieb bislang offen. Erst vor einer Woche haben Gläubige von diesem einstimmigen Votum des Presbyteriums erfahren. Fakt ist, die Gemeindezentren in Lützenkirchen und Quettingen werden umgenutzt oder verkauft, die neue Konzentration liegt rund um die denkmalgeschützte Bielertkirche.

Doch es gibt einen Trost: Die Gemeindearbeit in den Stadtteilen – mit insgesamt 4500 Betroffenen – wird nicht eingestellt, sondern auch künftig fortgesetzt, verspricht Weidner. Ohnehin geschieht die Veränderung nicht schon morgen. Sondern erst, wenn die Bielertkirche dem künftigen Platzbedarf entsprechend angepasst ist. Und auch an diesem Gotteshaus sind Sanierungen dringend erforderlich: Voraussichtlich 2021 wird der Turm, 2022 das Dach erneuert.

Insgesamt gehe es aber nicht nur um Architektur oder Gebäude, sind sich die Geistlichen einig. Vielmehr ständen Menschen im Mittelpunkt aller Um- und Neustrukturierungen, die weder Resignation noch Rückzug bedeuteten. Vielmehr liege eine einmalige Chance in dieser „historischen Entscheidung“ – in diesem Zusammenhang erinnerte Noesser an die 150 Jahre zurückliegende Gründung der Gemeinde. „Um der heranwachsenden Generationen willen dürfen wir uns neu erfinden“, sagte der Leiter des Projektes „Herausforderungen – gemeinsam lösen“. An dem Entstehungsprozess auf dem Weg zu einer modernen, attraktiven Kirchengemeinde im 21. Jahrhundert – womöglich mit neuen Gottesdienstformen, niedrigschwelligen Angeboten und Strahlkraft bis in den Ortskern – sollten sich möglichst alle Gemeindemitglieder beteiligen, hieß es.


Leverkusener Anzeigerhttps://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/nur-die-bielertkirche-bleibt-gemeindezentren-in-luetzenkirchen-und-quettingen-schliessen-36203056


 

Leverkusen.com:  https://www.leverkusen.com/presse/db/presse.php?view=00044148 

 

Am 2. Februar 2020 hat das Presbyterium (die Gemeindeleitung) der Ev. Kirchengemeinde Opladen in einer Gemeindeversammlung bekanntgegeben, dass die Gemeinde in Zukunft nur noch ein Gemeindezentrum rund um die Bielertkirche haben wird. Bereits im letzten Jahr wurde bekannt gegeben, dass die Gemeinde sich nur noch ein Zentrum leisten kann, offen war aber geblieben, welches der bisherigen Zentren der künftige Standort werden wird. Die Entscheidung fiel auf die Bielertkirche. Die Gemeindezentren in Lützenkirchen und Quettingen sollen umgenutzt oder verkauft werden. Nur so ist es der Ev. Kirchengemeinde Opladen möglich, finanziell zu überleben. Mit der Sanierung der Bielertkirche soll 2021 begonnen werden.

Diese Situation und historische Entscheidung bedeutet jedoch weder Resignation noch Rückzug! „Herausforderungen - Gemeinsam lösen“ heißt nicht umsonst das Motto, das den Aufbruch präsentieren soll. Anliegen und Bedürfnisse einer jungen Generation sollen in der Ev. Kirchengemeinde Opladen ins Zentrum der Bemühungen gestellt werden.

„In unserer Entscheidung liegt also eine einmalige Chance. Um der heranwachsenden Generation willen dürfen wir uns neu erfinden. Vor 150 Jahren standen die Gründer unserer Gemeinde vor dieser Frage und nun haben wir die Chance, sie neu zu beantworten: Wie muss eine moderne, attraktive Kirchengemeinde in Opladen aussehen - dieses Mal nicht im 19. sondern im 21. Jahrhundert? Wie wollen wir diese historische Chance nutzen?“, führt Pastor & Projektleiter Stephan Noesser aus. Die Antwort: Durch größtmögliche Transparenz und Beteiligung aller daran interessierten Mitglieder der Gemeinde und der Öffentlichkeit! Alle Gemeindemitglieder können sich am Entscheidungsprozess beteiligen. Mitentscheiden kann allerdings nur, wer angemessen informiert und vernetzt ist. Dies geschieht vor allem durch die Fortsetzung der Kooperationen im Beteiligungsprozess mit der architektonischen Fakultät der Hochschule Düsseldorf und mit dem Institut für soziale Innovation in Düsseldorf.

Der Ev. Kirchengemeinde Opladen geht es im Kern nicht um Gebäude, sondern um einen diesen Anlass nutzenden Umstrukturierungs- und Innovationsprozess. Die Weitergabe des Evangeliums von Jesus Christus an eine künftige Generation steht im Vordergrund! Um einen Prozess also, der durch die anstehende Sanierung der Bielertkirche und die damit einhergehende dringende Konsolidierung der Finanzen angestoßen wurde.

„Die neue Perspektive unserer Gemeinde sollte sich auch in ihrer künftigen Architektur manifestieren. Das künftig einzige Zentrum am Bielert wird – allein schon, weil es nicht barrierefrei ist - umgestaltet werden müssen. Ob als Umbau oder Neubau soll es Zeichen des Aufbruchs sein und diesen zugleich funktional unterstützen“, sagt Pfarrer und aktueller Präses der Gemeinde Martin Weidner. Neue Gottesdienstformen, niedrigschwellige Angebote und Strahlkraft in den Ortskern hinein - das sind die Stichworte, die zukünftig der Gemeinde wichtig sind.


Radio Leverkusen: https://www.radioleverkusen.de/artikel/gotteshaeuser-kaempfen-um-ihre-existenz-495677.html


 

WDR Lokalzeit -  Beitrag vom 3. Februar:

Der WDR berichtete sowohl im Hörfunk als auch in der Sendung "Lokalzeit" über unseren neuen Gemeindeweg. Pastor Stephan Noesser war als Studiogast vor Ort. 

 

Die Sendung kann bis zum 10. Februar auch in der WDR-Mediathek angeschaut werden. Hier geht es zur Sendung! 

 


 

Gemeindeversammlung 2. Februar 2020:

Auf der Gemeindeversammlung vom 2. Februar wurde vom Presbyterium das neue Gemeindekonzept präsentiert. Die Sanierung der Bielertkirche soll mit dem Kirchturm im Jahr 2021 beginnen. Dort wird auch das zukünftige Gemeindezentrum stehen. Die beiden Gemeindezentren in Lützenkirchen und Quettingen werden umgenutzt oder verkauft. Gleichzeitig möchte das Presbyterium in den Stadtteilen weiterhin präsent und aktiv sein und ist bereits jetzt auf der Suche nach neuen Räumen.

Architekturstudierende im Wettbewerb: Die Jury hat entschieden 

Master-Studierende der PBSA präsentierten am 21. Januar ihre Arbeiten zum Thema „Drei Kirchen - Zentralisierung und Weiterbauen, Umnutzung, Um- und Neubau“. Die Wettbewerbsjury zeichnete am folgenden Tag vier der Arbeiten mit Preisen aus.

Anlass des Wettbewerbs ist eine Kooperation der Evangelischen Kirchengemeinde Opladen, der Peter Behrens School of Arts (PBSA) der Hochschule Düsseldorf und dem Institut für Soziale Innovation Düsseldorf. Ziel war es, aus eines der drei Kirchenstandorten - Opladen, Lützenkirchen und Quettingen - ein neues vereintes Kirchenzentrum zu entwerfen und verschiedene Möglichkeiten zur Umnutzung der zwei verbleibenden Gemeindezentren zu untersuchen. Das Presbyterium der Gemeinde hatte zuvor festgestellt, dass sie sich nur noch auf eines der Zentren konzentrieren kann.

Pastor Stephan Noesser war gemeinsam mit Nadine Haßlöwer vom Institut für Soziale Innovation mit diesem Anliegen an Prof. Robert Niess herangetreten, der daraufhin 15 Architektur-Studierende ins Feld schickte und dabei begleitete, unter regem Austausch mit der Gemeinde kreative und innovative Ideen zur Umnutzung zu entwickeln.

Schließlich gewann die Arbeit von Jule Anniser und Maximilian Schönauer den ersten Preis für ihren Entwurf für das neue Kirchenzentrum durch eine Erweiterung der Bielert Kirche und den Sonderpreis für die Umnutzung der Kirche Quettingen. Den zweiten Preis in der Kategorie des neuen Kirchenzentrums gewannen Nele Mathys und Christian Nelissen mit einem Vorschlag die Bielert Kirche zu erweitern und in einem neuen Wohnumfeld zu integrieren. Ein weiterer Sonderpreis ging an Yunzhu Jia und Konstantin Mihov für die Umnutzung der Kirche Quettingen zu einer Erlebnisbrauerei.

Text: Dominic Kreutzer

 


Aktueller Zeitstrahl - unser Weg zum neuen Gemeindekonzept - September 2019 bis Februar 2020


 

 

 

Beteiligungsworkshops in der Übersicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Brief des Presbyteriums an alle Gemeindeglieder (veröffentlicht im Contact Ausgabe 3-2019):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Interview mit Stephan Noesser, Projektleiter "Unser Weg zum neuen Gemeindekonzept"

 


 

Informationsblatt zur Gemeindeversammlung Juli 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

FAQ: Antworten auf oft gestellte Fragen 

Worum geht es eigentlich - kurz und knapp? 

Seit Jahren verzeichnen die Kirchen rückläufige Mitgliederzahlen. Davon ist auch die Ev. Kirchengemeinde Opladen betroffen. Deshalb hat das Presbyterium beschlossen, aus drei Bezirken eine Gemeinde mit einem Gemeindezentrum zu bilden. Das bedeutet: Kräfte bündeln, zukunftsfähig in allen Dingen werden, auch barrierefrei und ökologisch, sparsamer im Unterhalt.  

Wie kann ich mich beteiligen? 

Wir freuen uns über jedes Gemeindeglied, das die eigenen Gaben und Fähigkeiten für unsere Gemeinde einsetzen möchte. Es geht nicht nur um Gebäude! Wer gerne neue Formate, Aktionen und Events entwickeln möchte oder andere Perspektiven sieht, ist jederzeit herzlich Wilkommen!  

Wer ist Ansprechpartner? 

Leiter des Prozesses ist Stephan Noesser. 
Das Presbyterium kann Ihnen ebenfalls weiterhelfen. 
Allgemeine Fragen bekommen Sie im Gemeindebüro beantwortet. 
Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit erhalten sie von Tobias Falke.