03/11/2026 0 Kommentare
Gedenkabend zur Pogromnacht in Quettingen
Gedenkabend zur Pogromnacht in Quettingen
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Gedenkabend zur Pogromnacht in Quettingen
Das Gespräch, das nicht stattgefunden hat
Am Montag, den 9. November 2026, laden wir um 19 Uhr zu einem Gedenk- und Dialogabend anlässlich der Novemberpogrome von 1938 in die Evangelische Kirche Quettingen ein.
Unter dem Titel „Das Gespräch, das nicht stattgefunden hat“ beschäftigt sich der Abend mit den Auswirkungen des Holocaust auf nachfolgende Generationen und der Frage, wie familiäre Erfahrungen von Verfolgung, Schuld und Scham bis heute weiterwirken.
Zu Gast ist Peter Pogany-Wnendt, Kölner Psychotherapeut und Sohn jüdischer Holocaust-Überlebender aus Ungarn. Als Vorsitzender des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust (PAKH) setzt er sich mit dem Austausch zwischen Nachkommen von Verfolgten, Tätern und Mitläufern auseinander.
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird der Gedenkabend von Schülerinnen und Schülern des Landrat-Lucas-Gymnasiums und der Marienschule Opladen vorbereitet. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Nie Wieder Now“ statt.
Für die musikalische Gestaltung sorgen das Klezmer-Ensemble der Leverkusener Musikschule und „crazy frailach“.
Der Gedenkabend beginnt um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Quettingen, Kolberger Straße 16, 51381 Leverkusen. Der Eintritt ist frei.
Wir laden alle herzlich ein, gemeinsam zu erinnern, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.
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