Welcome, lieber Ian!

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Welcome, lieber Ian!

Liebe Gemeinde,

ich heiße Ian Pershing und bin ab Oktober neu in der Jugendarbeit unserer Gemeinde tätig. Ich freue mich sehr, einen Beitrag zur Jugendarbeit meiner Heimatgemeinde.

Während ich in den USA (Croton, NY) aufwuchs, spielte die Kirche stets eine wichtige Rolle in meinem Leben. Durch die Kinder- und Jugendprogramme erlebte ich personlich das Gemeinschaftsgefühl, das ich heute mit dem Gemeindeleben verbinde. Während meiner Studienzeit vertiefte ich meinen Glauben: Ich engagierte mich im Presbyterium der Evangelischen Studierendengemeinde und begann, im Bereich des interreligiösen Dialogs zu arbeiten – mit Schwerpunkten auf der Konfliktvermittlung an der Uni sowie auf Jugendseminaren zu religiöser und kultureller Vielfalt.

Nach der Universität fand ich in der Asbury First UMC meine kirchliche Heimat. Dort sang ich im Chor für den wöchentlichen Gottesdienst, war Presbyter und engagierte mich jahrelang in der Jugendarbeit. Obwohl mein Schwerpunkt bei der Gruppe der jüngeren Jugendlichen (11-13 Jahre) lag, bereitete es mir große Freude, auch bei den älteren Jugendlichen mitzuhelfen, wann immer ich konnte.

Durch „Asbury First“ entdeckte ich Taizé in Frankreich und hatte erstmals die Gelegenheit, ins Ausland zu reisen. Schnell wurde mir klar, dass Taizé ein besonderer Ort war, der mich ganz besonders ansprach. Von 2021 bis 2022 verbrachte ich dort ein Jahr und leitete die wöchentlichen Treffen für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Vorbereitung von Kirche, Küche und Gemeinschaftsleben für bis zu Tausende von Menschen war eine wunderbare Herausforderung. In dieser Zeit lernte ich meine beste Freundin Nina kennen. Im darauffolgenden Jahr beschloss ich, nach Deutschland zu ziehen, um mein Leben gemeinsam mit ihr zu verbringen.

Wir haben vor zwei Jahren mit einem Taizé-Gebet geheiratet. Kurz danach schloss meine Frau ihr Referendariat ab und fand hier in Leverkusen eine Stelle als Lehrerin für Mathematik und Philosophie. Im Januar 2025 zogen wir nach Opladen und in diese Gemeinde. Seitdem sorgt diese Gemeinschaft dafür, dass wir uns hier viel schneller zu Hause fühlen, als wir erwartet hatten. Ich glaube, dass eine Gemeinde – wenn wir es zulassen – Menschen auf wahrhaft einzigartige und bereichernde Weise zusammenbringt. Ich freue mich riesig, unter den Jugendlichen hier Gemeinschaft zu stiften.

Ian Pershing

Jugendmitarbeiter

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